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Ziele

Unsere Ziele werden bestimmt von der derzeitigen Situation in der Stadt Prenzlau.
Diese stellt sich unserer Meinung so dar:

Aus einer einst bedeutenden Stadt mittlerer Größe, die weitgehend von der Lebensmittel- und Leichtindustrie bestimmt wurde, ist eine Kommune geworden, die am Zerfallen ist. Darüber täuschen auch nicht die Ansätze zu einer Stadt der erneuerbaren Energien hinweg, weil diese nicht konsequent genug sind.
In den beiden letzten Jahrzehnten setzten die Verwaltungen darauf, die Kreisstadt zum Konsum-Paradies zu machen. Wie allgemein anerkannt, besitzt die Stadt derzeit pro Kopf der Bevölkerung eine weit über dem Bundesdurchschnitt liegende Einkaufsfläche. Und das bei abnehmender und alternder Bevölkerung. Und doch setzt die Verwaltung der Stadt auf noch mehr Einkaufsfläche.
Die Potentiale, die von der Natur für die Entwicklung des Fremdenverkehrs gegeben sind, werden noch immer viel zu wenig abgeschöpft. Die Stadt Prenzlau ist im letzten Krieg fast völlig zerstört worden. Die Chancen, die sich daraus für eine neue modernere Struktur ergeben haben, wurden aber (noch) nicht genutzt. Der Abriss der Marktbergbebauung bietet nun erneut die Möglichkeit dafür.
Die Prenzlauer Geschichte hat es gewollt, dass die Marienkirche zum eigentlichen Zentrum der Stadt geworden ist. Durch ihre Lage als Bindegleid zwischen Uckersee und Markt ergeben sich daraus enorme Möglichkeiten. Doch sie steht als leere ungenutzte Bauhülle herum. Es kommt nun darauf an, dieses Pfund zu nutzen. Noch aber ist dazu in der Stadt kein Ansatz zu spüren.

Wir treten ein für :

Ein Stadtkonzept zu entwickeln, das davon ausgeht, den Markt zum Kommunikationszentrum der Bürger mit der Marienkirche als Mittelpunkt zu machen. Ein "Frequenzbringer" des Handels kann dies nicht leisten, wie immer er auch geartet ist. Dieses Konzept zu entwickeln könnte Gegenstand der Ausschreibung um die Neugestaltung des Marktbergs sei.

Die Stadtverwaltung zu beauftragen, die Möglichkeiten des Unteruckersees, der Marienkirche und anderer touristischer Möglichkeiten im Umfeld auszuloten und zu entwickeln. Die Basis dafür können Visionen der Bürger sein, nicht aber nur die gesetzlichen Möglichkeiten.

Die Möglichkeiten, die das Umfeld der Stadt für die Erzuegung erneuerbarer Energien bietet maximal zu nutzen. Darin liegt eine große Chance für die Region, dass Industrie sich in der Zukunft vielleicht dort ansiedeln wird, wo es Energie gibt.

Eine maximal mögliche Bürgerbeteiligung, wenn es um Zukunftsfragen geht. Nur so kann der allgemein zu spürende Politikverdrossenheit wirksam begegnet werden.

Die Stärkung der Wirtschaft und effektive Nutzung aller Möglichkeiten diese im Sinne unserer Ziele auszubauen. Denn nur wo Arbeit vorhanden ist, kann man die Bevölkerungsabwanderung stoppen. Dies wird unbedingt gebraucht, um die Daseinsvorsorge für Prenzlau und Umgebung zu sichern.

Für die bessere Anbindung der eingemeindeten Dörfer und des ländlichen Umfeldes.

Für die Verbesserung der sozialen Lebensbedingungen der Familien wie z.B. Zuschuss zum Schulessen oder Kinderbetreuungskosten.

 

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